A recent Interview in Wirtschaftswoche led me to discover Linguee , a translation engine that not just translates simple terms like e.g. Leo, but that provides translations for phrases or idioms in context. Even for single words, Linguee provides enough context for you to check whether you have used a term correctly.
To find such translations, Linguee searches the web for documents available in multiple languages and translated by humans. (I wonder whether my blog is part of the sources as well...?) A clever idea, actually - so clever that Gereon Frahling, one of the two founders of Lingue, decided to not offer it to Google (his employer at that time), but to start his own company.
Here are a few examples:
However, Lingue still has room for improvement: live long and prosper.
The whole concept is very interesting. Linguee has already helped me for this blog and I could well imagine it to be a good tool for songwriting as well - especially for metaphors or idioms.

Aus Sicht des Computerlinguisten ist die Idee durchaus naheliegend. Die Herausforderung dabei ist natürlich, in einem parallelen Textkorpus immer die zugehörigen Stellen zu finden, also das sogenannte Alignment. Im Beispiel "tit for tat" sieht man auch weiter unten, dass das nicht immer hinhaut, da wird auf einmal mit "aufzuhängen" verbunden. (Allerdings scheint das Ding sich gut selbst einschätzen zu können, der erste Treffer ist ja ein Volltreffer.)
Es überrascht wenig, dass die Textstellen um die Verwaltung der EU zirkulieren. Da alle offiziellen EU-Dokumente in viele Sprachen übersetzt werden müssen, ist das die Ressource #1 für so ein Vorhaben.
Die Idee ist schon naheliegend, aber sie sind die ersten, die das so konsequent und zugänglich umgesetzt haben. Meine Linguistikkenntnisse halten sich (leider) in Grenzen (hätte fast mal CL als Nebenfach gemacht…), aber ich nehme schon mal an, dass man da noch ein bisschen Aufwand reinstecken muss und es keine fertigen Tools gibt.
Nunja, etwas erfinden ist das eine, aber es bis zum Produkt reifen zu lassen und damit am Ende kommerziell erfolgreich zu sein, ist noch mal ganz was anderes. Das ist zugegebenermaßen weit weniger naheliegend. Daher: Hut ab!